Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Seminar für Ethnologie

Aktuelles

Informationen zum Coronavirus / Covid-19 (Stand 07.06.22)

Lehrbetrieb im Sommersemester

  • Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in Lehrveranstaltungen und Universitätsgebäuden ist entfallen.
  • Studierende sollen sich regelmäßig auf der MLU-Seite, dieser Webseite unseres Seminars und für individuelle Kurse auf StudIP informieren.
  • Wir möchten Sie an dieser Stelle auch auf die Möglichkeit hinweisen, psychosoziale Hilfe in Anspruch zu nehmen. Studierende können hierfür das Beratungsangebot des Studentenwerks    in Anspruch nehmen.

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2022
KVV_Ethnologie_SoSe2022_3103.pdf (485,5 KB)  vom 01.04.2022

Lange Nacht der Wissenschaften

Lange Nacht der Wissenschaften

Lange Nacht der Wissenschaften

Beiträge aus dem Seminar für Ethnologie zur Langen Nacht der Wissenschaften

Mitarbeitende und Studierende aus dem Seminar für Ethnologie laden im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am 01. Juli zu drei Veranstaltungen. Anna-Lena Wolf bittet um 17:00 Uhr zu Tee auf einer indischen Plantage: Mit Zucker würde er besser schmecken – Ein unheimlich gewöhnlicher  Arbeitstag auf einer Teeplantage   . Zur gleichen Zeit zeigen Felix Schiedlowski und Amy Walker (Anthropogeographie), wie sozialwissenschaftliche Forschung bei der Bewältigung des Braunkohle-Strukturwandels behilflich sein kann: Sozialwissenschaftliche Blicke auf den Braunkohle-Strukturwandel im  Mitteldeutschen Revier   . Um 20:00 präsentieren die MA-Studierenden Philipp Baum und Anastasia Klaar Ergebnisse aus einer Seminarforschung zum Thema: Toxische Altlasten in Sachsen-Anhalt – ein ungelöstes Problem   .

Guest lecture Gruppuso

Guest lecture Gruppuso

Guest lecture Gruppuso

Gastvortrag von Paolo Gruppuso am 28.06.2022 (in Präsenz und Online)

Paolo Gruppuso (Rachel Carson Center, LMU München) wird am 28 Juni 2022, 16:15 – 17:45 Uhr einen Gastvortrag zum Thema “The Invention of Wetlands: Reclamation, Conservation, and Future Sustainability” am Seminar für Ethnologie halten. Die Veranstaltung findet in Präsenz im Seminarraum (Reichardtstr. 11, 06114 Halle) sowie online hier. (Passwort: Wetlands-22) statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im untenstehenden Dokument.

Guest Lecture Gurppuso
Guest Lecture Gurppuso.pdf (1,2 MB)  vom 03.06.2022

Amo Lecture 2022

Amo Lecture 2022

Amo Lecture 2022

A.W. AMO LECTURE 2022
Amo-Lecture-2022-Ndlovu-Gatsheni.pdf (1,1 MB)  vom 18.05.2022

Andrew Gilbert

Andrew Gilbert

Andrew Gilbert

Einladung zum Seminar-Vortrag von Dr. Andrew Gilbert

Am Donnerstag dem 23. Juni ist Dr. Andrew Gilbert    (Toronto / Bremen) zu Gast am SfE. Gilbert hält im Rahmen des Seminars "SOUND WORK(S). Ethnographische Perspektiven auf Musik/Klang und Arbeit" von Prof. Asta Vonderau einen Vortrag zum Thema: "How do We Work Together? Insights into Multimodal Ethnography". In dem Vortrag mit anschließender Diskussion geht darum, die Möglichkeiten der multimodalen Forschung in der Ethnologie kennenzulernen und über die Rolle des Klangs in diesem Kontext zu reflektieren. Der Vortrag findet am 23. Juni um 10.15 Uhr im Raum 101, MMZ (Mitteldeutsches Medienzentrum, Mansfelder Straße 56) statt. Externe ZuhörerInnen sind herzlich eingeladen!

Artisanal gold mining in Tanzania

Artisanal gold mining in Tanzania

Artisanal gold mining in Tanzania

ETROD: Artisanal gold mining in Tanzania - Filmic and ethnographic explorations of hope and uncertainty

Join for another event of the Extractivism and Transition Research Online Dialogues: Anna Frohn Pedersen will provide insights into her  research on artisanal gold mining in Tanzania. In her PhD project Anna  conducted ethnographic research in a mining village in the northern part  of Tanzania. In an attempt to find adequate forms of representing the  miners’ (self)understanding of their work and lives, Anna engaged in  participatory film-making in addition to her research papers. In this  session we are going to discuss two different outputs from her research:  a film and a research paper that both deal with the risks, challenges  and uncertainty that are embedded in mining but also the hopes and  dreams it invokes. Please find the film here   , password: Nyarugusu2019.

To sign up for the event, please sent a mail to

Conference 'After Law'

Conference 'After Law'

Conference 'After Law'

Internationale Konferenz "After Law: Mobilization, Injustice, and Confrontation in the Post-Juristocratic Transition" (6.-10- Juni 2022, Université de Lausanne)

Am 6. bis 10. Juni veranstalten Olaf Zenker und Mark Goodale (Université de Lausanne) eine internationale Konferenz mit dem Titel „After Law: Mobilization, Injustice, and Confrontation in the Post-Juristocratic Transition“. Dieser Workshop findet am "LACS - Laboratoire d'Anthropolgie Culturelle et Sociale“ in Lausanne (Schweiz) statt. Nach dem Ende des Kalten Krieges erlebte die Welt einen fulminanten Aufstieg des Rechts - insbesondere in Form liberaler Verfassungen und eines gestärkten richterlichen Prüfungsrechtes - hin zu einer „Juristokratie“ (Hirschl 2004). Allerdings haben die letzten Jahre eine vielerorts zu beobachtende Gegenbewegung weg von Rechtsstaatlichkeit und hin zu mehrdeutigen Formen der Selbstbestimmung, Mobilisierung und des Widerstands gebracht. Stehen wir am Anfang eines Übergangs zur „Post-Juristokratie“ - und falls, ja, mit welchen Folgen? Diese Fragen stehen im Zentrum dieser interdisziplinären Konferenz.

Weitere Informationen zum Programm finden sich im untenstehenden Dokument.

Conference Programme 'After Law'
Poster After Law.pdf (319,2 KB)  vom 02.06.2022

ні війні

ні війні

ні війні

Zum Krieg in der Ukraine

Das Seminar für Ethnologie verurteilt den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Wladimir Putins und ist tief bestürzt über die humanitäre Lage in der Ukraine. Das Seminar für Ethnologie unterstützt das Statement der European Association Social Anthropologists "on the Russian war against Ukraine"   . Auch versuchen wir nach Kräften, den vom Krieg betroffenen Menschen Unterstützung anzubieten. Zentrale Informationen für Geflüchtete und Helfende in der Stadt Halle finden sich hier   . Unterstützungsangebote für Angehörige der Universität finden sich hier und hier. Die Deutsche Gesellschaft für Kultur- und Sozialanthropologie hat Unterstützungsangebote für ukrainische WissenschaftlerInnen hier    zusammengetragen. Anfragen an das Seminar für Ethnologie zur Situation in der Ukraine sind bitte an zu richten.

Prof. Dr. Burkhard Schnepel

Prof. Dr. Burkhard Schnepel

Prof. Dr. Burkhard Schnepel

Emeritierung von Prof. Dr. Burkhard Schnepel

Prof. Dr. Burkhard Schnepel wurde nach 20 ereignisreichen Jahren an der Martin-Luther-Universität zum Ende des Wintersemesters 2021/22 emeritiert. Als Gründungsmitglied des Seminars für Ethnologie hat er den ethnologischen Standort Halle seit 2002 mit aufgebaut und maßgeblich zur Etablierung der Ethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beigetragen. Sein Wirken beschränkte sich jedoch nicht auf das ethnologische Institut an sich, denn durch die Übernahme zahlreicher leitende Positionen trug er wesentlich zur Verankerung des Fachs an der MLU bei. Burkhard Schnepel war Dekan der Philosophischen Fakultät I (2010-14), Direktor des Orientwissenschaftlichen Zentrums (ab 2007), Mitinitiator und Gründungsdirektor des Zentrums für Interdisziplinäre Regionalstudien (ab 2009), Vorstandsmitglied der Graduiertenschule „Asien und Afrika“, und Mitglied des Universitätssenats (2014-18). Neben seinem institutionellen Engagement prägte Burkhard Schnepel auch die ethnologische Forschung am Standort Halle. Er leitete zahlreiche Drittmittelprojekte zu Forschungen in Südasien und dem Indischen Ozean, welche unter anderem durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft, die Fritz-Thyssen-Stiftung, die Volkswagen-Stiftung, und die Max-Planck-Gesellschaft gefördert wurden. Seine Forschungsinteressen umfassen Themenbereiche, wie das Sakrale Königtum, Ritual- und Performanztheorien, Vorstellungen der Person und Kulturelles Erbe. Darüber hinaus hat er wichtige Beiträge zur Anthropologie der Nacht und der Tourismusethnologie geleistet. Den Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit in Halle bildeten jedoch ethnohistorische Studien, wobei seine Forschungstätigkeiten anfänglich auf Orissa, Indien, fokussiert, wenig später auf Mauritius konzentriert, und schließlich auf den Indischen Ozean erweitert waren. Burkhard Schnepel etablierte Halle als den wichtigsten deutschen Standort der Indian Ocean Studies, welcher internationale Strahlkraft entfaltete. Mit seiner Max Planck Fellow Group “Connectivity in Motion: Port Cities of the Indian Ocean”, der Organisation mehrerer internationaler und interdisziplinärer Tagungen und Summer Schools, den Kooperationen mit der Utkal University in Orissa, der University of Mauritius, der McGill University in Canada und der New York University Shanghai, sowie zahlreichen einschlägigen Publikation zum Indischen Ozean hat Burkhard Schnepel wesentlich zum Renommee der Martin-Luther-Universität beigetragen. Wir bedanken uns herzlich für sein bedeutsames Engagement für das Seminar für Ethnologie, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und für die Sozial- und Kulturwissenschaften insgesamt und wünschen ihm alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand.

The Oxford Handbook of Law and Anthropology

The Oxford Handbook of Law and Anthropology

The Oxford Handbook of Law and Anthropology

Forschungsbasierter Masterstudiengang Ethnologie / Social and Cultural Anthropology

MA Ethnologie Halle

MA Ethnologie Halle

MA Ethnologie Halle

Der zweisprachige Masterstudiengang MA Ethnologie 120 beinhaltet neben dem sozial- und kulturtheoretisch fundierten Studium auch die angeleitete Konzeption und Durchführung eines individuellen empirischen Forschungsprojekts weltweit. Beispiele studentischer Masterforschungsfelder gibt es hier.

Alle weiteren Infos finden sich hier. Allgemeine Informationen zur Bewerbung während der Corona-Epidemie finden sich hier.

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