Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Buch: Geister und Gespenster

Film: „Weihnachtsmann“

Auf der Basis meines Buches „Weihnachtsmann. Die Wahre Geschichte“ (Frankfurt, Fischer Vlg. 2012) erarbeite ich zur Zeit in Zusammenarbeit mit einer Filmfirma das Konzept und Drehbuchentwürfe eines wissenschaft-lichen Films/Dokumentarfilms (2x 45 min) zum Thema, der bis Ende 2014 fertig gestellt werden soll.


in der Antragsphase:

Forschungsprojekt und Buch: Bild und Trance. Kult, Magie und Weltreligion im Mittelmeerraum

Bei der Stiftung Volkswagenwerk wird im Sommer 2013 mein Antrag auf ein „Opus Magnum“-Stipendium entschieden. Es geht um den Abschluss des Projektes „EuroMEd“ zu dem seit dem Jahr 2000 insgesamt 11 Feldforschungen im Mittelmeerraum über den Zusammenhang von popularer und dogmatisch-konfessioneller Religion durchgeführt wurden (Zusammenarbeit mit dem MMSH Aix-en-Provence, die Ausarbeitung erfolgt in Zusammenarbeit dem Exzellenz-„Centrum für religionswissenschaftliche Studien“ und dem Mittelmeerzentrum der Ruhr-Universität Bochum). In meiner zusammenfassenden Studie werde ich gegen den gängigen Kulturalismus die Eigendynamik lokaler religiöser Kreativität und die Überlappungen zwischen den nur scheinbar voneinander angeschlossenen politisierten Weltreligionen im Mittelmeerraum analysieren.

Forschungsprojekt: Medusa: Kunst, Abwehrzauber und geschlechtsbezogene Ritualistik im Kulturvergleich und im welthistorischen Zusammenhang

Dieses Projekt ist in Vorbereitung zur Antragstellung im Rahmen der „Reinhard-Kosellek-Projekte“ der DFG. In Zusammenarbeit mit namhaften Archäologen, Kunsthistorikern und Medienforschern (u.a. Hans Belting) soll eine Arbeitsgruppe von NachwuchsforscherInnen historische und universale Aspekte folgender Motive und Praktiken ausarbeiten: (1) Motive der antik-mediterranen und neuzeitlichen europäischen Medusa, (2) westlich und islamisch inspirierte Mode und Folklore weiblicher Gesichter, (3) Kult-Traditionen, Spielfilme und re-enactments der afrikanischen „Mammy Wata“, (4) Frauenmotive der ozeanischen Kunst und (5) Blickabwehrmotive („Taotie“) in den altchinesischen und altamerikanischen Ornamentkünsten. Auf der Grundlage intensiver Diskusssionen und Vergleiche sollend iese Motive und Praktiken historisch kontextualisiert (gender, Kontrolle von Raum, Konstruktion von Wildnis), in den welthistorischen Zusammenhang gesetzt und auf ihre universale Wirksamkeit und biologische Bezüge hin analysiert werden.

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