Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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the art of flying – Der Traum vom Fliegen

Die Bundeskulturstiftung hat im Dezember 2009 beschlossen, eine ethnologische und kulturhistorische Ausstellung mit 200.000 Euro zu fördern, die derzeit im Hallenser Seminar für Ethnologie erarbeitet wird. Der Gesamtetat der Ausstellung liegt mittlerweile bei fast 600.000 Euro. Prof. Dr. Thomas Hauschild, Britta Heinrich, MA, Dr. Sybille Luig und Dr. Jörg Potthast werden im Frühjahr 2011 im “Haus der Kulturen der Welt” (Kongresshalle) in Berlin eine große Schau zum Thema “the art of flying – Der Traum vom Fliegen” zeigen. Es geht um verborgene “vorindustrielle” Ursprünge der modernen Flugtechnologien und um schamanische, religiöse Züge der modernen Flugerfahrung.  Wie träumt der Mensch vom Fliegen? Ist der Traum vom schwerelosen und doch zielgerichteten Fortbewegen des Menschen durch die Luft auch heute noch eher durch die Vorstellung vom Vogelflug geprägt als durch die Erscheinungsform entwickelter Fluginstrumente? Die Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt in Berlin widmet sich den Zusammenhängen und Gegensätzen von magischem und technischem Fliegen, dem Fliegen als Körpertechnik und als einer technisch-instrumentellen Fortbewegungsart. Es geht um verborgene “vorindustrielle” Ursprünge der modernen Flugtechnologien und um schamanische, religiöse Züge der modernen Flugerfahrung.

Mit ethnologischen und technischen Exponaten sowie Exponaten der bildenden Kunst (Panamarenko), zeigt die Ausstellung das Fliegen als eine kulturspezifische Praxis. Sie wird interdisziplinär von zwei Ethnologen, einer Kunsthistorikerin und einem Techniksoziologen, kuratiert und integriert geistes- und naturwissenschaftliche Perspektiven.

Als Begleitprogramm ist eine wissenschaftliche Tagung über Schamanismus, prähistorische Kunst und kulturelle Evolution geplant, die im Haus der Kulturen der Welt und in der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stattfinden wird.

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